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Und wer „influenced“ dich heute?

Die Plattform Instagram wird für den deutschen Markt immer wichtiger und bekannter. Während andere Länder schon Vorreiter in Sachen Social Media Markting und Influencer Marketing sind, haben hier noch längst nicht alle Unternehmen das Prinzip verstanden (die Vorteile für sich entdeckt). Und dabei ist es so einfach, es geht schließlich nur um Bilder- und Video-Content. Natürlich braucht man eine gut durchdachte Content-Strategie und man muss wissen, worauf es ankommt, aber einen Fuß in die Tür setzen, das kann jeder.


Der wichtigste Knackpunkt ist die Community. Die schönsten Bilder und Videos nützen nichts, wenn sie niemand sieht. Daher ist der erste Schritt der Aufbau einer interessierten Follower Community. Es gibt kein allgemeines Rezept für den Aufbau einer solchen Community, allerdings viele Tipps, um Reichweite zu erzeugen und sich so eine Community aufzubauen. Hier kommen Influencer und andere große Profile zum Einsatz. Indem man selbst auf anderen Profilen aktiv ist, kommentiert und liked, erhöht man seine eigene Reichweite. Eine Reitsportmarke beispielsweise, die auf den Profilen anderer Reiter oder Reitsportmarken authentisch und freundlich die Beiträge kommentiert und liked, erzeugt Aufmerksamkeit bei den Followern des jeweiligen Profils, denn schließlich verbinden sie alle ein gemeinsames Interesse – den Pferdesport.


Gute Tipps gibt es online zuhauf auf bekannten Marketing-Fachseiten. Eine Empfehlung ist immer dabei: Influencer Marketing! Ein neues Produkt kann zum Beispiel von einem bekannten Sportler oder einem großen Influencer mit einer Reichweite von über 100Tsd Followern beworben werden. Diese Personen haben eine enorme Reichweite, sind aber in der Regel genauso teuer. Für klein- und mittelständische Unternehmen eignen sich eher kleinere Instagramer mit bis zu 50Tsd Followern, die sympathisch sind und auch wirklich zur eigenen Marke passen.


Auf dem Markt gibt es so viele Influencer. Woran erkenne ich also den Richtigen für mein Unternehmen? Eine berechtigte Frage, denn oftmals existieren bereits einige Kooperationen zwischen dem beliebten Influencer und sonstigen Unternehmen. In erster Linie sollte die Person, wie bereits erwähnt, zu der Marke passen und im Idealfall auch wirklich zu ihr stehen. Sie übernimmt in der Zeit der Kooperation die Rolle eines Markenbotschafters und ist „das Gesicht“ der Marke. Bei Influencern mit entsprechender Reichweite, wird die Marke sofort mit deren Erscheinung in Verbindung gebracht. Dadurch wird die Wahl natürlich nicht einfacher. Von Vorteil sind eine gute Beobachtungsgabe und ein bisschen Zeit im Voraus, um sich die Influencer eine Zeit lang anzuschauen. Wie gehen sie mit ihrer Community um? Was für einen Mehrwert haben sie? In welchem Rhythmus wird gepostet und was wird gepostet? Sind die Beiträge ausführlich oder kurz und auf welcher Ebene kommunizieren sie mit ihren Followern?


Heute nennt sich 70% aller Instagram Nutzer „Influencer“, doch so einfach ist das nicht. Laut Definition werden als Influencer (engl. to influence = beeinflussen, einwirken, prägen) Personen bezeichnet, die aus eigenem Antrieb Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) zu einem Themengebiet in hoher und regelmäßiger Frequenz veröffentlichen und damit eine soziale Interaktion initiieren. Dies erfolgt über internetbasierte Kommunikationskanäle wie Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, YouTube, Snapchat oder Twitter. Influencer ragen aus der Masse der Social-Media-Nutzer heraus, da sie mit ihrer Tätigkeit hohe Reichweiten erzielen. Wenn solche Personen ausschließlich durch ihre digitale Präsenz Einfluss gewonnen haben, werden sie im engeren Sinn auch als Digital, Social oder Social Media Influencer bezeichnet.(Gabler Wirtschaftslexikon)


Das bedeutet im Umkehrschluss, ein Nutzer ist erst dann ein „Influencer“, wenn er mit seiner Reichweite die Meinung seiner Community in einer Weise prägt, einzelne Personen zum Kauf eines Produktes animiert oder die Menschen beeinflusst, etwas zu tun oder zu denken.

Das ist auch der Grund, wieso viele Marken heute das Influencer-Marketing als wichtigstes Marketing-Instrument sehen und jährlich sehr viel Budget dafür verplanen. Die Werbewirkung ist im Vergleich zu anderen Maßnahmen sehr schnell und einfach nachvollziehbar. So können Unternehmen direkt handeln oder Dinge verbessern. Das Feedback der Kunden und Interessenten ist hoch. Die Marke kann anhand dieses Feedbacks und der Reaktionen der Community des Influencers lernen, seine Kunden besser einzuschätzen und direkt zu reagieren.

Die Welt der Influencer ist weiterhin relativ unerforscht. Es gibt schon Leitfäden und Konzepte, an die man sich als Unternehmer und als Influencer halten kann.


Doch das Geheimrezept zum Erfolg bleibt weiterhin Persönlichkeit und Authentizität.



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